Evangelische Kirche in Altencelle

Willkommen auf der Internetseite der Kirche in Altencelle. Eine alte Kirche in schöner Natur. Ein offener Ort für Heimische und Hinzukommende.

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Vom 17.7.-04.08. eingeschränkte

ÖFFNUNGSZEITEN DES PFARRBÜROS

Freitag  9.30 Uhr bis 11.00 Uhr

Hauptvakanzvertreter Pastor Wecker ist erreichbar unter Tel. 05086-3 34 96 83







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Gesprächskreis Gott und die Welt

Wann?
06.07.2017, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Was?
Diskussion über das aktuelle Buch des Dalai Lama mit dem provokanten Titel "Ethik ist wichtiger als Religion"
Wo?
Gemeindehaus
An der Gertrudenkirche 13
29227 Celle
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Zur Verabschiedung von Pastor Christoph Ricker laden wir Sie herzlich ein.


Der Gottesdienst findet am 25. Juni 2017 um 10.00 Uhr in der Gertrudenkirche statt.
Im Anschluss laden wir zum Empfang in das Gemeindehaus ein.
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Bild: C. Ricker

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Bild: C. Ricker

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Abschied

Nein, eine frohe Botschaft ist es nicht, wenn man sagt: „Ich gehe.“ Vor allem, wenn man es Menschen sagt, die man mag. Doch das habe ich die letzten Monate tun müssen. Der Kirchenvorstand von Winsen /A hat mich Ende November auf die Nachfolgestelle des langjährigen Pastors Riemann gewählt.
Viele in Altencelle haben gefragt, warum? Ausgerechnet jetzt, wo alles so schön hergerichtet ist!
In der Tat – mein Nachfolger oder meine Nachfolgerin kann sich freuen. Ich gehe, wenn es am schönsten ist. Und das meine ich nicht nur in dem Sinne, dass Altencelle eine der schönsten Kirchen und vielleicht das schönste Gemeindehaus des Kirchenkreises hat. Sondern ganz persönlich. Ich gehe mit noch mehr Freude an meinem Beruf, als ich sie 2010 hatte. Und das hat mit den sieben Jahren bei Ihnen zu tun. Auch darum fällt es mir nicht ganz leicht, zu sagen: „Ja, ich gehe.“
Seit zwei Jahren bin ich, der ich stellenteilend mit meiner Frau hergekommen bin, für die Pfarrstelle in Altencelle allein verantwortlich. Ich möchte auch diese Zeit nicht missen und hätte sie mir gut und gern auch noch ein paar Jahre länger vorstellen können. „Segen kann gedeih‘n, / wo wir alles teilen...“ (EG 170, 2). Davon bin ich überzeugt. Das ist möglich in der Stellenteilung, wie bis vor zwei Jahren mit meiner inzwischen von mir getrennt lebenden Frau. Oder im geschwisterlichen Miteinander von Pastor und Kirchenvorstand. Oder im Teilen von Aufgaben zwischen Kollegen.

Was hat Winsen, was Altencelle nicht hat? Man könnte auch mit der Umkehrung der Frage antworten. Ein Unterschied: Es gibt dort ein mehrstelliges Pfarramt. Im Team lassen sich vielfältige Aufgaben je nach unterschiedlichen Begabungen aufteilen.
Ich könnte vieles aufzählen, was ich mit meinem Weggang zurücklassen und vermissen werde. Ich habe mit vielen Menschen Vertrauen aufbauen können und mit ihnen Freud und Leid geteilt. Das verbindet – und bedeutet mehr als Lebensabschnittspartnerschaft. Denn alles menschliche Verbundensein ist Zeichen für eine tiefere Verbindung mit dem Mensch gewordenen Gott. Sie bleibt, wenn der Pilger weiter zieht. Er zieht nur ein paar Kilometer den Flusslauf der Aller hinunter.
Bis Mitte Mai werde ich noch Pastor in Altencelle sein. Ich werde noch einmal eine Woche vor Ostern auf Konfirmandenfreizeit fahren, Karfreitags- und Ostergottesdienst halten, taufen und beerdigen. Mit der Konfirmation am 14. Mai beschließe ich meinen Dienst in Altencelle. Gerne sehe ich Sie am 25. Juni bei meinem Verabschiedungsgottesdienst.
Ihr Pastor Christoph Ricker

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Bild: C. Ricker

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Aktion 500 Briefe des Luther-Melanchton-Gymnnasiums in Wittenberg. Ein Brief und seine Antwort

Kurz nach dem Reformationsfest 2016 kam ein Brief der Klasse 10c aus dem Wittenberger  Luther-Melanchon-Gymnasium ins Altenceller Pfarrbüro. Einer von 500 Briefen.
Eine interessante Aktion: Frieden und Toleranz im Namen Luthers. Ich habe den Schülerinnen und Schülern folgendermaßen geantwortet.

Liebe Schülerinnen und Schüler,
Eure Aktion ist eine großartige Sache! Ich habe mich über diesen Brief sehr gefreut.
Ihr habt völlig Recht: Toleranz und Liebe zum Frieden sind zentrale Botschaften, die von allen Religionen, also auch der „lutherischen“, ausgehen sollten.
Ich selbst bin Pfarrer einer evangelisch-lutherischen Gemeinde in Celle. Seitdem ich im Februar zum er­sten Mal in meinem Leben in eurer Stadt Wittenberg war (und viel Luther-Folklore erlebt habe), frage ich mich selbst, was das Erbe Martin Luthers für unsere Gegenwart austrägt. Da ist zum Beispiel die Frage, was wir mit Luthers Denken anfangen in Zeiten, in der der christliche Glaube (wie in euer Stadt) nur noch für eine Minderheit eine persönliche Rolle spielt.
Und dann: Die Reformation hat zwar das Glaubensmonopol einer einzigen Religion aufgebrochen, aber damit das Problem der Toleranz nicht gelöst, sondern allererst aufgeworfen. Aus Reformation und Gegenreformation erwuchs ein 30-Jähriger Krieg und eine Jahrhunderte dauernde Intoleranz zwischen den Konfessionen.
Luther selbst war nicht tolerant in Glaubensdingen – ganz im Gegenteil. Er konnte es auch nicht sein, weil er selbst Teil eines Epochenumbruches war. Einerseits hat er so etwas wie Gewissensfreiheit begründet (worauf er sich in Worms 1521 ja berief). Andererseits war er ein Teil der mittelalterlichen Ständegesellschaft, in der die individuelle Wahl der eigenen Glaubens unvorstellbar war. Und so hat der Protestantismus am Prinzip „cuius regio, eius religio“, also an der obrigkeitlichen Vorschrift, was die Menschen zu glauben haben, jahrhundertelang festgehalten. Schlimmer noch, im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Luthertum zu einer hochmütigen Nationalreligion der Deutschen, eine Entwicklung, die im Nationalsozialismus bis zu den „Deutschen Christen“ führte. (Wenn man sich heute manchmal über befremdliche nationalistische Töne in der russischen Orthodoxie oder auch in manchen Kreisen des polnischen Katholizismus wundert, darf man als Lutheraner diese eigene Geschichte der Irrlehren nicht ausblenden.)
Ich bin dennoch zutiefst davon überzeugt, dass das Anliegen, das Ihr mit dem „Projekt 500 Briefe“ verbindet, mit dem Kern von Martin Luthers Denken in Verbindung gebracht werden kann. Und der Grund liegt für mich darin, dass für Martin Luther anders, als ihr schreibt, nicht „Frieden … das wichtigste Gebot“ war, sondern das Erste Gebot: „Ich bin der HERR, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Das hört sich zwar nach absoluter Intoleranz an, doch ist das Gegenteil der Fall.
Luther wusste um die Versuchung, das, was Menschen selbst für Gott halten, an die Stelle Gottes zu stellen. Für Luther ist „kein andrer Gott“ (Ein feste Burg ist unser Gott, Strophe 3) als der, der sich als Christus kreuzigen ließ. Das ist ein Symbol allergrößter Toleranz Gottes. Wenn also Menschen im Namen Gottes intolerant sind, berufen sie sich im Grunde nur auf die eigenen Hirngespinste, auf Lutherdeutsch, Götzen.
Götzen gibt es natürlich auch in anderen Ausdrucksformen als in denen der traditionellen Religionen. Immer wenn Menschen eine Idee oder ein System zu einer unhinterfragbaren Größe ausbauen, riecht es nach Götzenopfer. Unsere Zeit ist voll davon. Gerade darum ist es so wichtig, sich für Meinungsvielfalt, für Meinungsstreit und Demokratie einzusetzen. Nicht, weil die Demokratie so „heilig“ wäre. (Dann wäre sie ja selbst eine Art „Götze“.) Sondern weil sie so unheilig ist. Sie ist das Beste, was Menschen hinkriegen, gerade, weil sie so unvollkommen ist (und immer wieder verbesserungsfähig). Und weil sie durch Gewaltenteilung die Versuchungen der Macht begrenzt. Luther wusste, dass wir Menschen unverbesserliche Sünder sind. Gerade darum sollten wir allen einfachen Lösungen und populistischen Versprechungen misstrauen.
Ich bin aus diesem Grund gerne und bewusst „Lutheraner“. Aber nur, weil ich im Erbe Martin Luthers eine Bekräftigung des Jesuswortes aus der Bergpredigt sehe. „Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.“ (Matthäus 7,5). Ich finde, jeder Dialog sollte dieses Wort eigentlich als „innere Überschrift“ mit sich führen.
Ich wünsche Euch für euer Projekt spannende Einsichten!
Mit besten Grüßen aus Celle,
Euer Christoph Ricker


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Bild: C. Ricker

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Vorstellungsgottesdienst nicht am 12.3.

Wegen des Wasa-Laufs findet der Vorstellungsgottesdienst mit anschließendem Kirchenkaffee am 26. März, am Sonntag Lätare, statt.
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Keine Scheu vor kalten Temperaturen. Konfi-Treff im Pfarrgarten

Die Teamerinnen und Teamer haben die Grillsaison eröffnet. Mitten im Januar. Nachdem der Schneesturm "Egon" seine weiße Hinterlassenschaft auch im Pfarrgarten verteilt hat, war das Wetter wieder ruhig am Freitagabend. Gegen die Kälte halfen warme Jacken und der Feuerkorb. Dann wurden Würstchen gegrillt und Stockbrot gebacken.
So eine Grillwurst schmeckt im Winter fast noch besser als bei 30 Grad.
Und der schöne Treff wurde wieder mit einer Andacht feierlich abgeschlossen.
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Bild: C. Ricker

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